Audioformat · verlustbehaftet
Opus: das moderne verlustbehaftete Audioformat erklärt
Opus Interactive Audio Codec
Opus ist ein moderner, offener Codec, der bei niedrigen Bitraten bessere Qualität liefert als MP3 oder AAC. Er eignet sich für Musik und Sprache gleichermaßen und steckt in WhatsApp, YouTube und vielen Videocalls. Für maximale Gerätekompatibilität bleibt MP3 aber die sichere Wahl.
Dateiendung
.opus
Kompression
verlustbehaftet, sehr effizient
Typische Bitrate
64 bis 160 kbit pro Sekunde
Stärke
Musik und Sprache, geringe Latenz
Kompatibilität
Browser, YouTube, WhatsApp, VLC, Android
Entwickler
Xiph.Org und IETF, 2012
Einordnung
Opus gilt technisch als einer der besten verlustbehafteten Codecs überhaupt. Er vereint zwei frühere Verfahren und deckt damit sowohl reine Sprache als auch komplexe Musik hervorragend ab. Schon bei 96 kbit pro Sekunde klingt Musik in Opus oft so gut wie MP3 bei 128 oder mehr. Wegen seiner geringen Latenz nutzen ihn viele Echtzeitanwendungen, etwa Videokonferenzen und Sprachnachrichten. Da Opus frei und lizenzkostenfrei ist, hat es sich im Web stark verbreitet, unter anderem als Standardformat für Audio in YouTube. Der Haken liegt in der Hardware: Viele Autoradios, ältere Player und einige Hi-Fi-Geräte können mit der Endung .opus nichts anfangen. Wer seine Musik dort abspielen will, ist mit MP3 besser bedient. Beim Umwandeln einer FLAC-Datei ist Opus also ideal für moderne, software-basierte Wiedergabe, weniger für betagte Geräte.
FAQ
Häufige Fragen
Ist Opus besser als MP3?
Bei niedrigen und mittleren Bitraten klingt Opus meist deutlich besser als MP3. Sein Nachteil ist die geringere Verbreitung bei älteren Abspielgeräten.
Wo wird Opus eingesetzt?
Opus steckt in vielen Videocalls, in WhatsApp-Sprachnachrichten und als Audioformat in YouTube. Überall dort zählt seine hohe Effizienz bei niedriger Bitrate.
FLAC-Dateien lassen sich mit dem FLAC-zu-MP3-Converter direkt im Browser in MP3 umwandeln, kostenlos und ohne Upload.